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Intersteril Flächendesinfektion auch bei kühlen Temperaturen - FiBL gelistet
Bestellung, Nachweis und Gefahrgut-Speditionsversand
- Nur für gewerbliche Betriebe (Nachweis erforderlich)
- Der Kauf erfolgt unter Vorbehalt der Prüfung des Gewerbenachweises
- Versand ausschließlich per Spedition (Gefahrguttransport)
FiBL-gelistete Flächendesinfektion für Stall, Mobilstall und Tierhaltung
Intersteril ist ein Desinfektionsmittel zur Reinigung und Desinfektion von Flächen, Ställen und Mobilställen. Besonders praktisch: Die Anwendung ist auch bei kühlen Umgebungstemperaturen möglich. Das Produkt ist in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau in Deutschland gelistet und FiBL-gelistet.
Listungen, Eigenschaften und Wirkstoffbasis
- Gelistet bei EASY-CERT und in der Betriebsmittel-Liste für den ökologischen Landbau in Deutschland
- Von der DVG (Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft) gelistet gegen unbehüllte und behüllte Viren und Bakterien (Stand 01.01.2025)
- IHO-gelistet (Stand 01.01.2025)
- Wirksamkeit nach der Europäischen Norm für den Veterinärbereich gegen Viren, Bakterien und Pilze von unabhängigen Gutachtern bestätigt
- Zerfällt in natürlich vorkommende Essigsäure, Wasser und Sauerstoff
- Wirkstoffbasis: 15 % Peressigsäure
Wirksamkeit bei kühlen Temperaturen
Intersteril ist für Hygienekonzepte in der Tierhaltung besonders interessant, wenn Desinfektionsmaßnahmen auch in kühler Umgebung zuverlässig durchgeführt werden müssen. Die Begutachtungen/Prüfungen umfassen auch niedrige Temperaturbereiche (siehe Tabelle).
Mikrobiologische Begutachtung
| Wirkungsbereich | Prüfmethode | Anwendungskonzentration | Einwirkungszeit |
|---|---|---|---|
| Behüllte Viren | DVG (7b) +20°C | 0,5 % | 30 Minuten |
| Unbehüllte Viren | DVG (7a) +20°C | 0,5 % | 120 Minuten |
| Bakterien (spezielle Des.) | DVG (4a) +10°C | 0,75 % | 30 Minuten |
| Bakterien (Vorbeugende Des.) | DVG (4b) +10°C | 0,25 % | 30 Minuten |
| Pilze (Hefen) | EN 1657, EN 16438/HB/+4°C | 0,25 % | 30 Minuten |
| Tuberkelbakterien | EN 14204/HB/+4°C | 1,5 % | 60 Minuten |
| Sporen (Bacillus Subtilis) | EN 13704/HB//+4°C | 0,5 % | 60 Minuten |
Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.
BAuA Reg.-Nr.
- N-15343 (PT 3)
- N-17212 (PT 2)
- N-15346 (PT 4)
Interhygiene Sortiment
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Erregerwissen für die Praxis
Salmonellen – bakterielle Erreger in Stall und Tierhaltung wirksam bekämpfen (zum Aufklappen klicken)
Salmonellen (Salmonella spp.) sind weit verbreitete, widerstandsfähige Bakterien, die Tiere und Menschen infizieren können. In der Tierhaltung führen sie häufig zu Magen-Darm-Erkrankungen, verminderter Futteraufnahme und Leistungseinbußen. Besonders betroffen sind Geflügel, Tauben, Kaninchen und andere Kleintiere, da die Erreger über Kot, Futter oder kontaminierte Oberflächen leicht übertragen werden. Eine unbehandelte Salmonellose kann sich schnell im Bestand ausbreiten und stellt auch für Tierhalter ein ernstzunehmendes Hygieneproblem dar.
Die Bakterien überleben wochenlang in feuchter Umgebung, Einstreu oder Tränken und lassen sich nur mit gezielter Stallhygiene zuverlässig beseitigen. Gründliche Reinigung und regelmäßige Desinfektion sind daher entscheidend, um den Infektionskreislauf zu durchbrechen und die Gesundheit der Tiere zu schützen.
Vorgehensweise zur Bekämpfung von Salmonellen im Stall:
- Stall gründlich reinigen: Kot, Einstreu und organische Rückstände vollständig entfernen.
- Alle Kontaktflächen wie Böden, Wände, Futter- und Wasserstellen gleichmäßig und vollständig mit einem geeigneten Desinfektionsmittel benetzen (Herstellerangaben beachten).
- Vorgeschriebene Einwirkzeit vollständig einhalten.
- Flächen vollständig trocknen lassen und Stall gut lüften, bevor Tiere wieder eingestallt werden.
Durch konsequente Reinigung, gezielte Desinfektion mit geeigneten Mitteln und wiederkehrende Hygienekontrollen lassen sich Salmonellen im Stall effektiv bekämpfen und Neuinfektionen vermeiden. So bleiben Tiergesundheit und Stallhygiene dauerhaft auf hohem Niveau.
Campylobacter – Enteritis in der Tierhaltung wirksam bekämpfen (zum Aufklappen klicken)
Campylobacter (C. jejuni, C. coli) zählt zu den häufigsten bakteriellen Erregern von Durchfallerkrankungen in der Tierhaltung. Besonders betroffen sind Geflügel, Tauben, Kaninchen und Jungtiere. Die Bakterien besiedeln den Darm, werden über den Kot ausgeschieden und verbreiten sich über kontaminierte Oberflächen, Tränken und Futterstellen schnell im Bestand.
Klinisch führt der Erreger zur Campylobacteriose – einer entzündlichen Darmerkrankung (Enteritis) mit Durchfall, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Leistungsschwäche. Während Geflügel oft symptomlos Träger bleibt, zeigen geschwächte oder junge Tiere deutlichere Krankheitsanzeichen. Feuchte Stallbereiche, Tränkwasser und Biofilme begünstigen das Überleben und die Weitergabe der Keime.
Vorgehensweise zur Bekämpfung von Campylobacter im Stall:
- Nach gründlicher Reinigung alle Böden, Wände, Sitzflächen, Futter- und Wasserstellen sowie Tränken gleichmäßig und vollständig mit einem geeigneten Desinfektionsmittel benetzen (Herstellerangaben beachten).
- Mindestens die vorgeschriebene Einwirkzeit einhalten.
- Flächen vollständig trocknen lassen und Stall gut lüften, bevor Tiere zurückkehren.
Besonders wichtig ist die regelmäßige Behandlung feuchter Bereiche und der Tränkwasserumgebung, da sich Campylobacter dort am längsten hält. Konsequente Reinigung, wiederkehrende Desinfektion und gute Trockenhaltung senken den Infektionsdruck nachhaltig und unterbrechen die Übertragung von Campylobacteriose und Enteritis.
E. coli (Colibazillose, Enteritis, Omphalitis) – Keime in der Tierhaltung wirksam bekämpfen (zum Aufklappen klicken)
E. coli (Escherichia coli) kommt natürlicherweise im Darm vieler Tiere vor. Pathogene Stämme können jedoch Colibazillose, Kolienteritis (Darmentzündung) und bei Jungtieren Nabelentzündungen (Omphalitis) verursachen. Besonders gefährdet sind Geflügel, Tauben, Kaninchen sowie Kälber. Feuchte Einstreu, verschmutzte Tränken und belastete Oberflächen begünstigen die Ausbreitung im Bestand.
Eine konsequente Stallhygiene mit gründlicher Reinigung und anschließender Desinfektion ist entscheidend, um Infektionsketten zu unterbrechen und den Infektionsdruck zu senken.
Vorgehensweise zur Bekämpfung von E. coli im Stall:
- Nach gründlicher Reinigung alle Böden, Wände, Sitzflächen sowie Futter- und Wasserbereiche gleichmäßig und vollständig mit einem geeigneten Desinfektionsmittel benetzen (Herstellerangaben beachten).
- Vorgeschriebene Einwirkzeit vollständig einhalten.
- Flächen vollständig trocknen lassen und Stall gut lüften, bevor Tiere zurückkehren.
Durch die Kombination aus konsequenter Reinigung, gezielter Desinfektion und einer hygienischen Fütterungs- und Tränkwasserumgebung lassen sich Colibazillose, Kolienteritis und Nabelentzündungen im Bestand wirksam eindämmen und die Stallhygiene nachhaltig stabilisieren.
Aspergillus – Schimmelpilze und Aspergillose in der Tierhaltung bekämpfen (zum Aufklappen klicken)
Aspergillus-Arten wie Aspergillus fumigatus und Aspergillus niger gehören zu den am weitesten verbreiteten Schimmelpilzen in der Tierhaltung. Sie vermehren sich über mikroskopisch kleine Sporen, die in der Luft schweben und bei feuchtem Klima, nasser Einstreu oder verschimmeltem Futter massenhaft auftreten. Besonders in schlecht belüfteten Ställen können sich Schimmelpilze rasch ausbreiten und sowohl Tiere als auch Menschen gesundheitlich gefährden.
Die durch Aspergillus verursachte Erkrankung wird Aspergillose genannt. Sie betrifft vor allem das Atmungssystem und tritt häufig bei Vögeln, Tauben, Hühnern, Kaninchen und Papageien auf. Nach der Aufnahme oder Einatmung von Pilzsporen siedeln sich die Erreger in den Luftsäcken, der Lunge und den Nasennebenhöhlen an. Typische Symptome einer Aspergillose sind Atemnot, pfeifende Atemgeräusche, Müdigkeit, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit. In schweren Fällen kommt es zu chronischen Atemwegserkrankungen oder plötzlichen Todesfällen, insbesondere bei Jungtieren oder geschwächten Tieren.
Die Sporen von Aspergillus sind äußerst widerstandsfähig. Sie überleben wochenlang in der Umgebung, sind resistent gegen viele herkömmliche Reinigungsmittel und werden leicht über die Luft verteilt. Daher ist eine gezielte Schimmelpilz-Desinfektion erforderlich, um die Infektionskette zu durchbrechen und den Stall dauerhaft hygienisch zu halten.
Vorgehensweise zur Bekämpfung von Aspergillus und Schimmelpilzen im Stall:
- Nach gründlicher Reinigung alle betroffenen Flächen, Wände, Böden und Geräte gleichmäßig mit einem geeigneten Desinfektionsmittel benetzen (Herstellerangaben beachten).
- Vorgeschriebene Einwirkzeit vollständig einhalten.
- Anschließend Stall und Volieren gut lüften und vollständig trocknen lassen.
Regelmäßige Anwendung und gute Belüftung sind zentrale Maßnahmen, um Aspergillus-Befall vorzubeugen. Durch die Kombination aus konsequenter Reinigung, optimaler Luftzirkulation und Desinfektion lässt sich die Gefahr von Aspergillose und Schimmelpilzbelastung in Ställen und Vogelvolieren nachhaltig reduzieren.
Vogelgrippe (Influenza A) – Virusinfektionen und Geflügelpest sicher eindämmen (zum Aufklappen klicken)
Die Vogelgrippe, auch bekannt als Geflügelpest oder Influenza A, ist eine hochansteckende Virusinfektion, die vor allem Wildvögel, Hühner, Enten, Gänse und Puten betrifft. In seltenen Fällen kann sie auch auf Säugetiere oder den Menschen übergehen. Die Infektion führt zu schweren Verlusten in der Geflügelhaltung und stellt eine ernste Bedrohung für Tiergesundheit und Biosicherheit dar.
Das Virus vermehrt sich in den Atemwegen und im Verdauungstrakt infizierter Tiere und wird über Kot, Tränenflüssigkeit oder Nasensekret ausgeschieden. Eine gründliche Reinigung und anschließende Desinfektion sind daher unverzichtbar, um die Viruslast zu senken und Neuinfektionen zu vermeiden.
Vorgehensweise zur Eindämmung von Vogelgrippe (Influenza A) im Hygienekonzept:
- Stall und Umgebung gründlich reinigen, Einstreu und organisches Material entfernen.
- Geräte, Tränken und Futtertröge vorreinigen.
- Alle Flächen mit einem geeigneten, nachweislich wirksamen Desinfektionsmittel behandeln (Herstellerangaben beachten).
- Einwirkzeit einhalten, Flächen trocknen lassen, Stall gut lüften.
- Schutzkleidung und Hygieneschleusen nutzen, um Virusverschleppung zu vermeiden.
Die regelmäßige Anwendung wirksamer Desinfektionsmittel, kombiniert mit konsequenter Hygiene und Kontrolle, hilft, die Ausbreitung von Vogelgrippe-Viren einzudämmen und das Risiko weiterer Virusinfektionen oder bakterieller Sekundärinfektionen zu verringern.
Parvovirus / Parvovirose – hochresistente Viren sicher inaktivieren (zum Aufklappen klicken)
Parvoviren gehören zu den widerstandsfähigsten unbehüllten Viren und stellen eine erhebliche Gefahr für Jung- und geschwächte Tiere dar. Besonders bekannt ist das Canine Parvovirus (CPV), das schwere, oft lebensbedrohliche Darmerkrankungen bei Hunden verursacht. Parvoviren sind extrem umweltstabil und können über Monate auf Böden, Wänden, Geräten, Schuhwerk oder Transportboxen infektiös bleiben.
Die Übertragung erfolgt hauptsächlich indirekt über kontaminierte Flächen, Kot, Einstreu oder Hände. Bereits kleinste Virusmengen reichen für eine Infektion aus. Typische Symptome einer Parvovirose sind schwerer blutiger Durchfall, Erbrechen, Fieber, Apathie und rasche Austrocknung. Ohne konsequente Hygienemaßnahmen besteht ein hohes Risiko der Weiterverbreitung.
Da Parvoviren unbehüllt sind, wirken viele handelsübliche Desinfektionsmittel nicht zuverlässig. Eine gezielte Auswahl eines nachweislich wirksamen Präparates ist daher zwingend erforderlich.
Voraussetzung für jede wirksame Desinfektion ist eine gründliche Reinigung: Entfernen Sie Kot, Einstreu, organische Rückstände und Schmutz vollständig von allen Flächen. Organisches Material schützt Viren vor der Desinfektionswirkung und muss daher vorab restlos beseitigt werden.
Vorgehensweise zur Eindämmung von Parvoviren in Stall, Zwinger oder Tierumgebung:
- Desinfektionslösung gemäß Herstellerangaben frisch ansetzen.
- Nach vollständiger Reinigung alle Kontaktflächen gründlich benetzen (Böden, Wände, Gitter, Boxen, Transportkisten, Geräte).
- Besonders stark kontaminierte Bereiche wie Kotplätze und Laufwege sorgfältig behandeln.
- Vorgeschriebene Einwirkungszeit vollständig einhalten.
- Nach der Desinfektion gut lüften und Flächen trocknen lassen, bevor Tiere wieder Zugang erhalten.
Konsequente Hygienemaßnahmen, Schutzkleidung und regelmäßige Wiederholungsdesinfektionen sind entscheidend, um eine Weiterverbreitung zu verhindern. Nur mit einer gezielten, nachweislich wirksamen Desinfektion lässt sich das hohe Infektionsrisiko nachhaltig reduzieren und die Tiergesundheit wirksam schützen.




GEFAHR!
Signalwort
Gefahr / GHS02 - Entzündlich / GHS05 - Ätzend / GHS07 - Gesundheitsgefährdend / GHS09 - Umweltgefährdend
Gefahrenhinweise
H242 Erwärmung kann Brand verursachen.H290 Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.
H302 + H312 + H332 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken, Hautkontakt oder Einatmen.
H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
H335 Kann die Atemwege reizen.
H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P103 Vor Gebrauch Kennzeichnungsetikett lesen.
P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen.
P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P302 + P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.
P303 + P361 + P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen oder duschen.
P305 + P351 + P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P308 + P311 BEI Exposition oder falls betroffen: GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/Notarzt anrufen.
P405 Unter Verschluss aufbewahren.
P501 Inhalt unter Beachtung behördlicher Vorschriften einer Sonderabfallverbrennung zuführen.
Informationen zum Hersteller
Unternehmensname
Interhygiene GmbH
Adresse
Neufelder Straße 30, 27472 Cuxhaven, DE
E-Mail
info@interhygiene.de
Telefon
+4947217340-0
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